Spielen macht schlau

Alle Kinder wollen spielen – und es tut ihnen sehr gut!
Säuglinge lernen durch das Erkennen von Ursachen und Wirkungen, wie ihre Umwelt funktioniert. Schon bald versuchen sie, ihren Eltern alles nachzumachen (vielleicht spielen deswegen Kinder so gerne mit dem Handy ihrer Eltern?). Der Spaß entsteht, wenn zum grundsätzlich bekannten Ablauf etwas Neues dazu kommt, worauf das Kind sich einstellen muss. Es ist wichtig, den Kindern solche Anregungen anzubieten, die ihrem Entwicklungsstand entsprechen. Zu viele Anregungen können allerdings schädlich sein. Wichtig sind Wiederholung und Zuwendung. Bei Babys spiegeln die Eltern im Spiel, in der Kommunikation, die Gefühlsregungen des Kindes, damit wächst die emotionale Stabilität des Kindes.

In aller Regel brauchen Eltern nur auf ihre Gefühl zu hören, um mit Babys und Kleinkindern „richtig“ zu spielen. Etwa mit zwei Jahren entwickelt sich bei Kindern die Fähigkeit zur Phantasie. Nun werden andere Spiele interessant: Die Kinder wollen, dass wir Eltern so tun, als ob.

Wenn wir dabei übertreiben, lernen Kinder, Spiel von Realität zu unterscheiden. Spielen bedeutet für Kinder Freude, Konzentration, Spontanität und Kreativität. Wenn ein Kind nicht spielen kann sollte man sich fachliche Hilfe suchen, zum Beispiel in einer Erziehungsberatungsstelle.